Corinna Vossius

Warum ich schreibe

Warum ich schreibe? Gute Frage, denn Schreiben ist eine zeitintensive, kräftezehrende Beschäftigung und einsam dazu. Und das, was am Ende dabei herauskommt, kann gut sein – oder sehr, sehr schlecht. Doch Schreiben ist für mich wie einen inneren Raum zu betreten. Ich habe ein reiches, ausgefülltes Leben mit Familie und Freunden, einem interessanten Beruf, einem schönen Haus und dem geliebten Garten. Und trotzdem möchte ich immer wieder in diesen inneren Raum zurückkehren, um Bilder in Worte umzuwandeln.

Mein Ziel ist es, zu schreiben, was ich sie selber gerne lese. Ich lasse mich beim Lesen gerne unterhalten. Deshalb mag ich Bücher mit einem guten Plot und einer klaren, präzisen Sprache, die sich nicht in den Vordergrund drängt.

Meine Bücher sind nicht autobiographisch, aber natürlich enthalten sie viel von meinen Erfahrungen,  davon als junger Mensch seinen Platz in der Welt zu finden und als Frau seinen Platz unter Männern, vom Leben in Norwegen, vom Leben als Ausländer, von der Liebe, vom Kinderkriegen, von meiner Tätigkeit als Ärztin, vom Umgang mit dementen Menschen, von unseren Tieren und von all den vielen Bruchstücken, aus denen sich ein Alltag zusammensetzt.


Was du gerade liest befindet sich in einem Text-Block, der einfachste Block von allen. Der Text-Block kann frei im Beitrag positioniert werden …

… wie dieser, der rechtsbündig ist.

Überschriften sind selbst separate Blöcke, was bei der Gliederung und Organisation deiner Inhalte hilft.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Der Umgang mit Bildern und Medien mit der größten Sorgfalt ist ein primärer Schwerpunkt des neuen Editors. Hoffentlich empfindest du das Hinzufügen von Bildunterschriften oder das Anzeigen deiner Bilder in voller Breite viel einfacher und solider als bisher.

Schöne Landschaft
Falls dein Theme es unterstützt, siehst du das „Weite-Breite“-Icon in der Bild-Werkzeugleiste. Probiere es aus.

Versuche, die Bildunterschrift auszuwählen, zu bewegen oder zu bearbeiten. Jetzt musst du nicht mehr aufpassen, versehentlich ein Bild oder anderen Text auszuwählen und so die Präsentation zu ruinieren.

Das Inserter-Werkzeug

Stell dir vor, alles, was WordPress kann, steht dir direkt auf der Oberfläche zur Verfügung. Keine Notwendigkeit mehr, sich an HTML-Tags, Klassen oder komplizierte Shortcode-Syntax zu erinnern. Das ist der Grundgedanke hinter dem Inserter – der (+)-Button, den du um den Editor herum siehst – mit dem du alle verfügbaren Inhalts-Blöcke suchen und in deinen Beitrag einfügen kannst. Plugins und Themes sind in der Lage, ihre eigenen Blöcke zu registrieren, was alle Arten von Möglichkeiten für eine umfangreiche Bearbeitung und Veröffentlichung eröffnet.

Versuch es, du entdeckst womöglich Dinge, die WordPress bereits in deine Beiträge einfügen kann, von denen du nichts wusstest. Hier ist eine kurze Liste, was du aktuell dort findest:

  • Text und Überschriften
  • Bilder und Videos
  • Galerien
  • Einbettungen, wie YouTube, Tweets, oder andere WordPress-Beiträge.
  • Layout-Blöcke, wie Buttons, Hero-Bilder, Separatoren, etc.
  • Und natürlich Listen wie diese 🙂

Visuelle Bearbeitung

Ein großer Vorteil von Blöcken ist es, dass du sie direkt vor Ort bearbeiten und deinen Inhalt verändern kannst. Anstelle von Feldern, um beispielsweise die Quelle eines Zitats oder den Text eines Buttons zu bearbeiten, kannst du den Inhalt direkt ändern. Versuche, das folgende Zitat zu bearbeiten:

Der Editor bietet ein neue Erfahrung beim Erstellen von Seiten und Beiträgen, die das mühelose Schreiben umfangreicher Inhalte ermöglicht. Er hat „Blöcke“, um das Einbetten von Inhalten, die bisher über Shortcodes, individuelles HTML oder „mysteriöse Praktiken“ eingebettet wurden, zu vereinfachen.

Matt Mullenweg, 2017

Die Quellenangabe des Zitats ist ein separates Textfeld, ähnlich wie bei den Bildunterschriften. Somit bleibt die Struktur des Zitats geschützt, auch wenn du die Quelle auswählst, veränderst oder entfernst. Sie kann jederzeit wieder hinzugefügt werden.

Blöcke können alles sein, was du brauchst. Zum Beispiel willst du vielleicht ein dezentes Zitat als Teil deiner Textkomposition hinzufügen oder du bevorzugst einen gigantischen Stil. All diese Optionen sind im Inserter verfügbar.

Du kannst die Anzahl der Spalten in deinen Galerien ändern, indem du einen Schieberegler im Block-Inspektor in der Seitenleiste bewegst.

Multimedial

Wenn du die neuen Weite-Breite und Volle-Breite-Ausrichtungen mit Galerien kombinierst, kannst du sehr schnell ein umfangreiches, multimediales Layout erstellen:

Barrierefreiheit ist wichtig – vergiss das alt-Attribut des Bildes nicht.

Klar, ein Bild in ganzer Breite kann ganz schön groß sein. Aber manchmal ist das Bild es wert.

Hier oben ist eine Galerie mit nur zwei Bildern. Das ist ein einfache Möglichkeit, optisch ansprechende Layouts zu erstellen, ohne dafür floats zu verwenden. Du kannst die Galerie mithilfe des Block-Umschalters auch wieder zurück in einzelne Bilder konvertieren.

Jeder Block kann sich an diese Ausrichtungen anpassen. Der Einbetten-Block hat sie auch und ist standardmäßig responsiv:

Du kannst jede Art von Block erstellen, die du magst, statisch oder dynamisch, dekorativ oder schlicht. Hier ist ein Block mit einem hervorgehobenen Zitat:

Code ist Poesie

Die WordPress-Community

Falls du mehr darüber erfahren willst, wie zusätzliche Blöcke erstellt werden oder falls du bei dem Projekt mithelfen möchtest, komm rüber zum GitHub repository.


Danke für das Testen von Gutenberg!

👋

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